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Auch das Haustier soll sich wohlfühlen: Pflanzen für die Eidechsen

Damit sich auch die Haustiereidechsen in der städtischen Wohnung wohlfühlen, sollten ein paar Pflanzen, vorhanden sein. Ganz abgesehen davon, ob die Eidechsen im Garten, im Terrarium oder in der Wohnung gehalten werden, brauchen die freundlichen Reptilien einen warmen Platz an der Sonne und eine Menge Pflanzen, um Unterschlupf zu finden. Eidechsen lieben einen besonders dichten Pflanzenbewuchs, in dem viele Verstecke zu finden sind. » Weiterlesen

Wie richtet man ein Terrarium ein?

Ein Terrarium ist für die Haltung eines Reptils essenziell. In einem solchen ist es möglich, die für die Haltung exotischer Tiere lebensnotwendigen klimatischen Bedingungen bereitzustellen. Je nachdem welche Tierart man halten möchte, muss das Terrarium entsprechend groß oder hoch sein und aus geeignetem Material bestehen. Soll das Terrarium einen Baumbewohner beherbergen, sollte es eher hoch als breit sein. Tiere, die lieber flachere Gegenden beleben, können auf Höhe verzichten, brauchen aber dafür eine ausreichend große Grundfläche. » Weiterlesen

Die Bartagame

Bartagamen (Pogona) sind mittelgroße bis große Echsen. Sie sind zwischen 30 und 60 cm lang, wobei ihr Schwanz mindestens die Hälfte der Körperlänge einnimmt. Sie haben sehr kurze Beine und einen abgeflachten Körper. Optische Besonderheiten der Bartagamen sind die namensgebenden, bartähnlichen Stachelreihen am Hals und Kiefer bzw. an den Flanken. Bartagamen sind grau-braun gefärbt und weisen teilweise eine dunkelgraue bis schwarze Musterung auf.

Bartagamen findet man nur in Australien

Bartagamen findet man nur in Australien

In freier Wildbahn trifft man Bartagamen ausschließlich in Australien an. Sie sind in halbtrockenen Gebieten mit Baumbewuchs bzw. in den Steppen und Halbwüsten heimisch. Da Bartagamen wechselwarm sind, bevorzugen sie eine Durchschnittstemperatur von etwa 30 °C gepaart mit einer etwa 40-prozentigen Luftfeuchtigkeit. Die Echsen sind Einzelgänger und ausschließlich in der Paarungszeit in Gesellschaft von Artgenossen anzutreffen.

Fast alle der sieben bekannten Arten von Bartagamen sind semiarboricol, das heißt, sie ruhen gerne auf Baumstämmen oder -stümpfen. Bartagamen sind Allesfresser. Neben Blättern und Blüten ernähren sie sich außerdem von kleinen Wirbeltieren und Früchten. Bartagamen zählen zu den beliebtesten Terrariumsbewohnern. Da sie von Natur aus Einzelgänger sind, können sie problemlos einzeln gehalten werden. Doch ein Terrarium kann auch von mehr als nur einer Echse bewohnt werden. Es ist allerdings darauf zu achten, wen man hier mit wem kombiniert. Zwei oder mehr Männchen zusammen in eine Behausung zu setzen, ist nicht zu empfehlen. Sehr wahrscheinlich würde es zu Machtkämpfen kommen, die ernsthafte Verletzungen mit sich bringen können. Mehrere Weibchen können hingegen problemlos zusammen gehalten werden. Allerdings ist zu beachten, dass das Terrarium groß genug ist, sodass die Bartagamen sich auch mal voneinander zurückziehen können. Ein Männchen und ein Weibchen, sowie die Haltung mit anderen Eidechsen oder generell artfremden Mitbewohnern sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

Steckbrief Bartagame

Bartagame im Terrarium

Bartagame im Terrarium

Bartagame entspannt sich

Bartagame entspannt sich

  • Klasse: Reptilien (Reptilia)
  • Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
  • Überfamilie: Agamen (Agamidae)
  • Familie: Leguanartige (Iguania)
  • Gattung: Bartagamen
  • Lebensraum: halbtrockene Gebiete mit Baumbewuchs in Australien
  • Größe: ca. 30 – 60 cm
  • Gewicht: ca. 70 – 500 g (ausgewachsen)
  • Biologische Merkmale: wechselwarm, tagaktiv
  • Lebenserwartung: ca. 10 – 20 Jahre
  • Nahrung: Allesverwerter
  • Haltung: Nicht mit Artfremden in einem Terrarium halten, Terrarium sollte ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bieten

 

Eidechsen – Ihre Eigen- und Arten

Eidechsen werden als Haustiere immer beliebter. Aber Eidechsen sind nicht gleich Eidechsen… Die echten Eidechsen, so müssten wir sie eigentlich nennen, (Lacertidae) sind eine Reptilienfamilie. Im Volksmund wird auch gerne nur von Eidechsen gesprochen.Vertreter der kleinen Reptilien leben in Asien, Afrika und Europa. Sie bevorzugen sonnenwarme, vorwiegend trockene Gegenden und ernähren sich meist von kleinen Wirbeltieren, Insekten, Samen und Früchten.

Eidechsen sind sehr verschieden

Eidechsen sind sehr verschieden

Eidechsen werden je nach Art 12 bis 90 cm lang, wobei die größeren Arten seltener vorkommen. Charakteristisch für alle Eidechsenarten sind die fünfzehigen Füße und der sehr lange Schwanz. Diesen kann die Eidechse im Kampf mit Fressfeinden (z. B. Schlangen, Raben- und Greifvögel, kleinere Säugetiere) bewusst abwerfen. Er regeneriert sich später von selbst. Die Echsenweibchen sind meist unauffällig gefärbt, während die Männchen durch auffälligere Farben und Musterungen zu beeindrucken versuchen.

Einige wenige Eidechsenarten bringen ihre Jungen lebend zur Welt. Die meisten Arten allerdings sind eierlegend. Daher stammt auch der Name der Echsen. Früher wurden diese nämlich Ei-Echsen genannt, mit der Zeit wurde das “d” hinzugefügt, um die Aussprache zu erleichtern. Da die Echsen viel Platz brauchen, ist bei der Wahl des Terrariums auf eine angemessene Größe zu achten. Werden mehrere Eidechsen zusammen gehalten, muss genügend Platz zum Herumrennen und für eventuelle (vollkommen natürliche) Futterkämpfe gegeben sein. Auch sollte den Tieren Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten geboten werden. Ob Baumstämme oder Steine genutzt werden ist unwichtig, solange sie als Zufluchtsorte für die Eidechsen genutzt werden können.

Das Terrarium sollte mit Löchern in der Decke versehen sein. So kann schlechte Luft leicht entweichen und den Eidechsen mangelt es nicht an Sauerstoff. Allerdings ist darauf zu achten, dass Lebendfutter, wie Maden oder Mehlwürmer, nicht einfach durch die Öffnungen entfliehen können. Sollten Sie fliegendes Lebendfutter verwenden, versehen Sie alle Öffnungen mit Fliegengittern. Doch nicht nur das Futter, sondern auch die Eidechsen selbst entkommen gerne. Da die Tiere sehr agil und flink sind, sollten Sie ihnen keine Möglichkeit zur Flucht aus dem Terrarium geben. Ein Wiedereinfangen der Eidechse könnte sich als sehr mühsam und langwierig erweisen.

Wenn Sie über eine Terrasse, einen Balkon oder einen Garten verfügen, bietet es sich an, das Terrarium dort zu platzieren. Eidechsen sind wechselwarm und benötigen daher Sonnenlicht. Sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, sich stillsitzend zu sonnen. Wenn Sie nicht über diese Möglichkeiten verfügen, müssen Sie durch künstliches UV-Licht den Echsen das nötige Licht und Wärme bereitstellen. Auch wenn Wärme für die Echsen lebensnotwendig ist, sollten Sie trotzdem darauf achten, dass es nicht zur Überhitzung der Tiere kommt.

Eidechsen verschiedener Arten sollten nicht zusammen in ein Terrarium gesetzt werden. Da sie sich meist stark in Größe und Körperkraft unterscheiden, wäre die schwächere Art besonders im Futterkampf benachteiligt.

Apropos verschiedene Arten…. die sind auf den nächsten Seiten zu finden.